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Artikel mit Tag wmi@w3l

So, nach längerer Zeit mal wieder ein Eintrag in der Rubrik "WMI @ W3L". Für den Klausurtermin am 19.11. hatte ich mir (neben IT-Recht) "Mobile Computing" ausgesucht.
Der Kurs liest sich sehr gut und lässt sich zügig durcharbeiten. Schön ist, dass es am Ende um die Programmierung einer Android-Anwendung geht und dass das dort durchprogrammierte Beispiel sinnvoll und praxisnah ist. Das eine oder andere mal fragte ich mich jedoch "Warum jetzt diese Klasse?" und "Was macht die überhaupt?". Da wären mir ein paar Seiten mehr (und mehr Erklärungen) willkommen gewesen. Zumal das Beispiel auf dem 1.5-Emulator nicht richtig funktionierte (was ich aber erst nach mehreren Tagen merkte, als ich entnervt mal den 2.0 ausprobierte).
Der Abschlusstest ließ sich gut beantworten - es wäre aber vorteilhaft gewesen, parallel auch Eclipse zur Hand gehabt zu haben, um den einen oder anderen "Layout-Code" testen zu können.
In der Online-Abschlussklausur waren dann drei reine Textaufgaben - keine einzige zur Programmierung. War dann bislang auch meine schlechteste Onlineklausur und ich fahre mit recht wenig Bonuspunkten nach Witten. Mal sehen, wie die Klausur dort aussieht.

Ach - und noch ein Nachtrag: Wenn man dem Android-Emulator Geo-Koordinaten schicken möchte, so muss man nicht unbedingt sein System auf US-englisches Zahlenformat und entsprechenden Zeichensatz umstellen. Es reicht, eine Telnet-Session aufzumachen:
telnet 127.0.0.1 <Portnummer>
wobei die Portnummer beim ersten Emulator meist 5554 ist. Dann kann man mit
geo fix <longitude> <latitude> [<altitude>]
die Koordinaten an den Emulator schicken.
Kommentar folgt.
Damit ist nun auch das dritte Mathe-Modul abgeschlossen.
Fazit: Anspruchsvoll. Die vielen Selbsttests helfen, auch wenn's etwas unglücklich ist, dass die von den verwendeten Zahlen meist schwieriger (lies: im Gegensatz zu den Aufgaben in der Präsenzklausur ohne Taschenrechner nicht zu lösen) sind.
Die Unterstützung vom Tutor (Prof. Lenze selbst) war vorbildlich (ich hatte bei dem erweiterten Euklidschen Algorithmus ein Brett vor dem Kopf und Prof. Lenze hat mir handschriftliche Beispiele als PDF samt ausführlichen E-Mails geschickt!).
Bei der Präsenzklausur hat sich bewährt, wichtige Restklassen-Tabellen ausgedruckt zur Hand zu haben.
Gestern abend habe ich die Online-Klausur im Modul Basiswissen Analysis geschrieben und mit Schrecken festgestellt, dass dort in einer Aufgabe eine Wertetabelle zu erstellen und einen entsprechenden Funktionsgraphen zu zeichnen war. Die Tabelle ist ja einfach, aber unter Zeitdruck (und ohne Scanner o.ä.) einen Graphen in die Klausur und auf den W3L-Server zu bekommen, ist dann schon deutlich schwieriger. Zwar gab es auch in den Übungsaufgaben eine solche Aufgabe, damals hatte ich aber einen kleinen Plotter in PHP geschrieben, der nun (weil Wertebereich komplett anders) nicht ohne Umschreibungen genutzt werden konnte.
Ich hab's also in OpenOffice probiert... und leider dann (mir lief die Zeit davon) nicht komplett hinbekommen. Anschließend habe ich mir das mal genauer angeschaut und festgestellt, dass das wirklich einfach ist.
Hier die rudimentäre Vorgehensweise:
  • Ein OpenOffice-Calc-Dokument öffnen.
  • In die Spalte A ab Reihe 2 die x-Werte schreiben, in die Zelle A1 ein "x" eintragen.
  • In die Spalte B ab Reihe 2 die entsprechenden f(x)-Werte eintragen, in die Zelle B1 schreibt man entsprechend "f(x)".
  • Nun die so gefüllten Zellen markieren (in Zelle A1 klicken und mit gedrückter Maustaste über die anderen Zellen "aufspannen").
  • Aus dem Menü "Einfügen->Diagramm" auswählen (oder den entsprechenden Button in der Toolbar)
  • Nun erscheint ein Wizard. Dort als Diagrammtyp "XY" sowie "Punkte und Linien" sowie "Linienglättung" wählen (siehe Screenshot).
  • Auf "Weiter" klicken und auf der nun erscheinen Seite "Datenreihe in Spalten" und "Erste Zeile als Beschriftung" anwählen.
  • Fertigstellen.


In dem Abschlusstest waren fast nur Fragen zu XML und XSLT (sic!). Und in der Online-Klausur ausschließlich! Dafür war die Präsenzklausur "XML-frei": Zuerst ein paar Multiple-Choice- und Lückentext-Aufgaben, dann eine Aufgabe zur Analyse und Veränderung eines vorgegebenen Programmcodes und abschließend zwei Aufgaben, bei denen Code geschrieben werden musste (also "Programmieren auf Papier").
Inzwischen kam die Nachricht, dass das viele XML am Zufallsgenerator lag und das XSLT demnächst rausfliegt. Bis dahin empfehle ich, die Aufgaben aus dem Modul Webprogrammierung bei der Online-Klausur griffbereit zu haben.
Finde, dass dieses Modul prädestiniert gewesen wäre, mit einer Hausarbeit abgeschlossen zu werden... aber Klausur war auch OK. Erstaunlich allerdings, dass eine 50%-Aufgabe in der Präsenzklausur war - also die halbe Miete.
Mir hat das Modul ganz gut gefallen - dafür, dass es so neu war, sehr wenig Unklarheiten oder gar Fehler in den Test. Und der Text war gut verständlich und flüssig zu lesen - wenn auch nicht ganz einfach. Gleiches galt für die Anschlussklausur: Nicht zu schwer, aber durchaus anspruchsvoll.
Puh... was lange währt, wird endlich gut.
Oder auch: Wogegen man sich lange wehrt...
Die Abschlussklausur tat dann aber überhaupt nicht weh und hatte zwei mal zwei Aufgaben zur Auswahl, von denen man jeweils bearbeiten musste.
Und die Unterstützung von Dr. Schmidt war in der ganzen Zeit vorbildlich. Muss auch mal gesagt werden.
Schon beim ersten Aufgabenteil stellte sich mir die Frage, ob da ein Fehler in der Aufgabenstellung oder ob's Absicht war (in einer Tabelle gleiche Personennummer bei unterschiedlichen Namen).
Fand die Klausur relativ schwer, was aber auch der Tatsache geschuldet ist, dass ich SQL-Anweisung normalerweise nicht blind schreibe, sondern auf einer Datenbank absetze.
Nachdem der zweite Teil von BWL 1 (internes Rechnungswesen) besser von der Hand ging als der erste (externes RW), stand heute um 13 Uhr die Präsenz-Abschlussklausur an.
Ich fand die Menge der Aufgaben zwar etwas viel, aber die Klausur war äußerst fair und hat sich an den Aufgaben des Kurses und der Online-Klausur orientiert.
Morgen steht dann um 10 Uhr die Abschlussklausur SQL an.