So, nach längerer Zeit mal wieder ein Eintrag in der Rubrik "WMI @ W3L". Für den Klausurtermin am 19.11. hatte ich mir (neben IT-Recht) "Mobile Computing" ausgesucht.
Der Kurs liest sich sehr gut und lässt sich zügig durcharbeiten. Schön ist, dass es am Ende um die Programmierung einer Android-Anwendung geht und dass das dort durchprogrammierte Beispiel sinnvoll und praxisnah ist. Das eine oder andere mal fragte ich mich jedoch "Warum jetzt diese Klasse?" und "Was macht die überhaupt?". Da wären mir ein paar Seiten mehr (und mehr Erklärungen) willkommen gewesen. Zumal das Beispiel auf dem 1.5-Emulator nicht richtig funktionierte (was ich aber erst nach mehreren Tagen merkte, als ich entnervt mal den 2.0 ausprobierte).
Der Abschlusstest ließ sich gut beantworten - es wäre aber vorteilhaft gewesen, parallel auch Eclipse zur Hand gehabt zu haben, um den einen oder anderen "Layout-Code" testen zu können.
In der Online-Abschlussklausur waren dann drei reine Textaufgaben - keine einzige zur Programmierung. War dann bislang auch meine schlechteste Onlineklausur und ich fahre mit recht wenig Bonuspunkten nach Witten. Mal sehen, wie die Klausur dort aussieht.

Ach - und noch ein Nachtrag: Wenn man dem Android-Emulator Geo-Koordinaten schicken möchte, so muss man nicht unbedingt sein System auf US-englisches Zahlenformat und entsprechenden Zeichensatz umstellen. Es reicht, eine Telnet-Session aufzumachen:
telnet 127.0.0.1 <Portnummer>
wobei die Portnummer beim ersten Emulator meist 5554 ist. Dann kann man mit
geo fix <longitude> <latitude> [<altitude>]
die Koordinaten an den Emulator schicken.
Madalina Pasol und András Vermesy spielten Klavierwerke von Brahms, Chopin und Ravel. Und das in tollem Ambiente.
Erreichte für meinen Geschmack nicht die Klasse der Ostermeier-Inszenierungen von "Hedda Gabler" und "Nora"; alles blieb seltsam distanziert.
Eigentlich ja "Homo Faber". Hier aber von Armin Petras geschüttelt, trotzdem berührt. Und in den vorderen Reihen mit viel Zigarrenqualm und einem lauten Rumms.
Sehr schöner, teilweise sehr lustiger Film mit einem unerwarteten Ende (Babylon Kreuzberg, Omu)
Kommentar folgt.